Köstlichkeiten von Schorsch
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von Parviz Amoghli
Ausgehend von den zwei Büchern „Hitlers Wien“ von Brigitte Hamann und „Wetterleuchten 1913/14“ von Frederic Morton, möchte ich gerne die Bedeutung der Stadt als Siedekessel verschiedenster Völkerschaften, Kulturen und Ideologien in einem brodelnden Europa herausarbeiten. Tatsächlich ging darin die intellektuelle Sonne niemals unter, versammelten sich doch in jenen Jahren im Schatten des Stephansdom Geistesgrößen wie Trotzki, C.G. Jung, Freud oder Josip Broz. Wie aufregend diese Zeit gewesen sein muss, verraten unter anderem auch die kühnen architektonischen Entwürfe, die heute überall in der Stadt zu besichtigen sind.
In einem zweiten Schritt soll der Bogen zum Heute gespannt und die Frage gestellt werden, ob es Wien ein zweites Mal gelingen kann, in einer erneut in Bewegung geratenen Welt, eine ähnliche Position wie vor rund 100 Jahren einzunehmen.
Email: amoghli@gmx.at
www.camerone.kulando.de
10.05.2007, 20:20
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