Podium 18.09.2009, 18:00
WEM GEHÖRT DER ÖFFENTLICHE RAUM?
Metalab

Sa 19.09.2009, 20:00
SECRET TOUR
Führung mit Aktionen
im Rahmen von ‚urban hacking’ paraflows09

-> Beantworte 12 Fragen zu Wien

Wienblog -> Gedanken über die Seele Wiens

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5.Tour: Bustour sonntags191


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->Artikel im Standard



4.Tour: Das Fünfte Tor zur Unterwelt



3.Tour: Bin im Leo


Köstlichkeiten von Schorsch


1.Tour: Wo die Sonne nie unterging. Multikulturelles Wien und Parallelitäten



2.Tour: Es wird der Wein sein. Wien Deine Depressiven.



Urban Pilgrims Ausstellung im Blumberg


Wienrecherchen


5.Tour: Bustour sonntags191


Wienrecherchen

Kommentare

Unterkunft zu About Pilgrimages: hola my new page http://my.opera.com/henneshen123/blog/ cy

helly zu About Pilgrimages: http://arno.60.vox.com/

claus aller zu Wiener Glaubensbekenntnis: Siehe dazu den Film:Secret Sewer Tour Vienna 2009 http://www.youtube.com/watch?v=e30M8VE-TrI&feature=channel

claus aller zu Zwielicht: Da ich annehme, dass vor und während der 2ten Türkenbelagerung hinter die Stadtmauern verbrachte Schätze dort vergraben wurden, würde es mich interessieren, ob man dort in den Kellern der Häuser Schreyvogelgasse 4.6.und 8. danach erfolgreich graben könnte ?

claus aller zu Zwielicht: Das unterirdische Wien Von Alexander Glück So hatte am 1. Dezember 1861 der Schneidergeselle Raimund Lewisch seine Freundin Anna Gangisch ermordet. Er hatte ihr versprochen, sie zu heiraten, lernte jedoch ein anderes Mädchen kennen und wollte nun seine Freundin, derer er überdrüssig geworden war, loswerden. Skrupellos ermordete er sie, zerteilte sie daraufhin und warf die Leichenteile in den Hauskanal der Mölkerbastei. Der skrupellose Mörder ging anschließend in gespielter Sorge selbst zur Polizei, um eine Abgängigkeitsanzeige aufzugeben. Er teilte dem Kommissar mit, dass er mit seiner Freundin noch in einem Gasthaus gewesen sei. Schon wollte man Lewisch entlassen, als die Leiche der Frau gefunden wurde. Der angeschwemmte Rumpf der Ermordeten wurde im Donaukanal in der Höhe des Kettensteges gefunden, wo sich heute die Salztorbrücke befindet. Anhand der Übereinstimmung des Mageninhaltes musste Lewisch zugeben, dass es sich bei der Leiche wohl um seine ehemalige Freundin handelte. Dass er ihr Mörder war, verschwieg Lewisch. Beim Abführen nach dem Verhör im Landesgericht erkannte er die Ausweglosigkeit seiner Situation und stürzte sich über das Geländer des Stiegenhauses. Als Schwerverletzter im Spital wurde er geständig. Noch bevor er verurteilt werden konnte, erlag er kurz darauf den Verletzungen, die er sich bei dem Selbstmordversuch zugezogen hatte. Der Mörder, der sich seiner Sache einst so sicher war, hatte nicht damit gerechnet, dass der Hauskanal direkt an jener Stelle mündete, wo man die Leiche entdeckt hatte. In seiner Schneiderwerkstatt fand man später ein Strumpfband der Ermordeten.

Claus Aller zu Römer, Kot und Geld: Ja, darauf hat mein Freund Kanzleirat i.R. Heinz Krejci in seinem sehr informativen Buch: "Expedition in die Kulturgeschichte des Abwassers" ausführlichst hingewiesen.

CLAUS ALLER zu Wiener Glaubensbekenntnis: Sehr richtig, das trifft den Nagel auf den Kopf dieser WIENER STADT! und wann und wo gibt´s Fotos und Filme vom letzten Wienfluss Umgang ???? am Sa. 19.09.2009

Dana_Tools zu IN WIEN WERDEN DIE STRAßEN SOGAR MIT KAVIAR GETEERT: Vielen Dank fur intiresnuyu iformatsiyu

claus Aller zu Zwielicht: Die Anekdote mit Erwähnung von Chanel No5 ist eine Erfindung von mir... im Nachkriegs-Wien hätte man kaum das Geld gehabt, tankwagenweise so ein teures Parfum dazu zu verwenden.Wahrscheinlich war es ein anderes stinkendes Detergent.Die ganze Geschichte stammt noch aus der Zeit meiner Kanal fackel-Touren für www.unterwelt.at

CLAUS ALLER zu Zwielicht: Das Schöne und Besondere an Wien ist ja großteils das leider immer mehr verschwindende ALTE, MORBIDE, VERFALLENDE... das der Stadt jahrzehtelang sein Flair und eine illusionistische Atmosphäre gab... die eine spezifische Romantik generierte, die speziell für Foto- und Filmschaffende wie mich, lohnenswerte Motive zur Aufspürsuche bereithielt...

CLAUS ALLER zu Erste Woche Wien oder die Dicke Berta: Ja, das ist richtig, in den 80er, teilweise auch noch zu Beginn der 90er Jahre habe ich im MOULIN ROUGE noch eine Ausstellung mit Performance-Vernissage gemacht und der Schimanko und der H. Bauzek haben mir noch ein paar Grafiken abgekauft, vor allem haben die ehrenwerten Herrn nie lange gefackelt sondern bar die Scheine aus der Hosentasche gezückt...aber heute leiden ja schon die Automatenaufsteller an BAISSE...

genau ohne- wien


von Isabel Becker

Ich habe eine Figur gezeichnet, welche ich auf verschiedene Stadtpläne übertrage. Dabei suche ich die Straße, die der Kontur der Figur am nächsten liegt. Dann gehe oder fahre ich die Strecke ab. Ich dokumentiere es subjektiv und immer anders.

In Wien wurde die Strecke mit dem Auto abgefahren. Die 3-stündige Fahrt wurde bewusst nicht gefilmt, sondern mit dem Bleistift dokumentiert. Weiterlesen >>

17.05.2007, 20:41, Keine Kommentare hier kommentieren


lokale perspektive auf wien als leo

von Elke Krasny

leo als kinderspielstrategie heisst in der praxis, dass das leo ja kein dauerzustand ist, sondern im gegenteil ein transitorischer, fluechtiger, ephemerer schutzort - das finde ich spannend. Weiterlesen >>

17.05.2007, 20:39, Keine Kommentare hier kommentieren


Ach, ich weiß auch nicht! Was erwarten Sie?


von Gerd Gerhard Loeffler (Prof. der ALL*-Akademie für kontextuelle Bildproduktion )

Gedanken zur Stadt und den Depressionen. [Eigentlich mehr zu Letzteren, als zu Ersterer. Ach, ich weiß auch nicht! Was erwarten Sie? Ein Depressiver ist ein psychisch kranker Mensch. Wir reden hier nicht von Raunzern, sondern von Echten Kranken. Sie können froh sein, dass ich überhaupt mit Ihnen rede.]
Ausgekotzt von Gerd Gerhard Loeffler - geladener Gast zur Samstags-Führung am 26.05.2007 zum Thema: „Es wird der Wein sein. Wien Deine Depressiven“.

Es ist eigentlich egal, wo man lebt wenn man Depressionen hat. Alles schwebt irgendwo zwischen grau und leer; bedeutungslos und unendlichem Schmerz. Bohrend, nagend, bleiern und todlangweilig. Weiterlesen >>

17.05.2007, 20:36, Keine Kommentare hier kommentieren


Konzept und Koinzidenz


von Gertrude Moser-Wagner

VICE VERSA 2002 Im Prinzip ist der Blick auf einen begrenzten Stadtraum wie der Blick auf ein Dorf. In der Stadt aber vermischt sich vieles. Kultur als eine Abstammung von Familienclans – Reste des Kollektiven also, mit all ihren Zuschreibungen und Vorurteilen greifen nicht wie in einem Dorf und eine Anonymität ist gewährleistet. Die andere Seite der Stadt ist die oft ungewollte Vereinzelung.

Nach einigen Projekten im Ausland („Kraków-Krakau“ 1997, „Black Neutral Objects“, Durham/Ontario, 2000) und den erwähnten zwei Projekten beim Festival der Regionen, kehrte mein Interesse wieder in Wien ein, in der Praterstraße 42, wo wir VICE VERSA 2002 formulierten und durchführten. Weiterlesen >>

17.05.2007, 20:28, Keine Kommentare hier kommentieren


Wo die Sonne nie unterging. Multikulturelles Wien und Parallelitäten.

von Parviz Amoghli

Ausgehend von den zwei Büchern „Hitlers Wien“ von Brigitte Hamann und „Wetterleuchten 1913/14“ von Frederic Morton, möchte ich gerne die Bedeutung der Stadt als Siedekessel verschiedenster Völkerschaften, Kulturen und Ideologien in einem brodelnden Europa herausarbeiten. Tatsächlich ging darin die intellektuelle Sonne niemals unter, versammelten sich doch in jenen Jahren im Schatten des Stephansdom Geistesgrößen wie Trotzki, C.G. Jung, Freud oder Josip Broz. Wie aufregend diese Zeit gewesen sein muss, verraten unter anderem auch die kühnen architektonischen Entwürfe, die heute überall in der Stadt zu besichtigen sind. Weiterlesen >>

10.05.2007, 20:20, Keine Kommentare hier kommentieren


Wien ist wie der Querschnitt durch einen Baum

Es gab schon viele Gespräche zu Wien und die Recherche-Phase hat voll begonnnen. Besonders gefallen hat mir folgende Metapher:

„Wien ist wie der Querschnitt durch einen Baum. Die Bezirke sind wie Jahresringe, die immer weiter nach aussen wachsen.“

Ganz im Gegenteil dazu steht Calgary, die letzte Stadt, die ich letztes Jahr "untersuchte". Dort unterliegt der Stadt, wie in vielen nordamerikanischen Städten ein Schachbrettmuster. Wir haben darüber gesprochen, ob sich das auf die Menschen auswirkt – ob sich Menschen anders bewegen je nachdem wie die Straßenzüge designt sind. Mir fiel auf, dass in Calgary die Leute unheimlich fokussiert sich bewegten. Das mag aber auch daran liegen, dass Calgary Boomtown derzeit ist. Weiterlesen >>

24.04.2007, 10:51, Keine Kommentare hier kommentieren


Erste Woche Wien oder die Dicke Berta

von Angela Dorrer

So. Jetzt bin ich schon seit einer Woche in Wien und bereite die Ausstellung und die urban pilgrimages vor. Ein kleiner Schock war der plötzliche Sommereinbruch schon, nachdem ich noch vor kurzem minus 38 in Montreal gehabt hatte, aber ich habe mich jetzt schon wieder ganz gut eingelebt, fahre mit dem Radl „umanand“ und treffe alte Freunde. Ich wohne bei den blumbergs in Ottakring, habe im 1. stock über der Galerie eine schöne knallblaue Gästewohnung mit einem komplett verspiegelten Bad (wie Kusama, die gerade im Haus der Kunst in München ausstellt!) und beginne hier zu arbeiten unter recht feinen Bedingungen: supernette Leute die kommunikativ, entspannt und zuverlässig sind, die gern kochen. Es gehen viele Freunde ein und aus, gibt nette Geschäfte in der Nähe, Radldistanz zum Zentrum, ein Bikramyogastudio in der Nähe, zwar kein sonniger Balkon, aber ganz wichtig gut funktionierendes W-Lan! Am Wochenende kochen die Blumbergs und ihre Freunde immer tolles Essen! Weiterlesen >>

20.04.2007, 10:49, Ein Kommentar hier kommentieren


About Pilgrimages


by Marc Clintberg

Angela Dorrer’s Pilgrimage digs into the strata of urban myth and anecdote. Responding to a survey model her project does not propose a ‘more true’ reading of the urban landscape. Instead it gives the viewer a glimpse of a particular subjectivity, a part of which is the viewer’s own.

On their surface, urban environments present an insider’s game. Any stranger attempting to navigate a large city is faced with the protracted task – or joyful mystery – of a space full of experiences, full of people, but empty of the familiar.

The city might disclose its fables, or it might not. There are secret alliances, short cuts, and subtle codes stumbling on its boulevards. But even familiars of a city cannot claim complete fluency in the rhetoric and submerged details of their home. There are objects, encounters and routes that remain untouched and dormant as collectible scraps waiting indifferently to be discovered by hapless flaneurs. Beyond this there are also abstract impressions of the space located in memory, be they essentially ‘factual’ or based purely on fantasy.

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10.04.2007, 16:21, 2 Kommentare hier kommentieren


Launch urbanpilgrims-Blog Wien!


von Angela Dorrer

urbanpilgrims.org tritt mit Wien als erste Station einer internationalen geplanten Reihe auf. Im urbanpilgrims-Blog Wien sollen verschiedene Stimmen und Meinungen zum Thema diskutierert werden, u.a. sollen ExpertInnen eingeladen werden.

In der rechten Spalte kannst jederzeit einen Kommentar zu einem Artikel hinterlassen. Wenn Du zur Diskussion sporadisch oder auch regelmässig beitragen möchtest, schicke Deinen Text oder Deine Idee an info@urbanpilgrims.org.

Das Projekt entwickelte sich aus verschiedenen öffentlichen Touren der vergangenen acht Jahre, insbesondere aus Pilgrimage for Calgary (2006), Pilgrimage for Edmonton (2005) und Pilgerweg für München (2004).

von Angela Dorrer

31.03.2007, 16:07, Keine Kommentare hier kommentieren